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Zwetschge

Zwetschke

Edelbrand

Der Name „Zwetschge“ wird im Laufe des 15. Jahrhunderts in Süddeutschland erwähnt. Sie ist eine Unterart der Pflaume. Eine Vollreife Zwetschke schmeckt nicht nur sensationell gut süß - säuerlich, sondern hat auch viele wichtige Vitamine, wie Kupfer, Zink und Kalium. Aufgrund ihres hohen Sorbit Gehalts wirkt sich der Verzehr auch sehr positiv auf die Verdauung aus. 

Das besonders intensive und fruchtige Aroma vom Zwetschkenbrand weist viele Facetten auf. Leichte Mandeltöne - Steinton, leichte Zimtnoten, leicht schokoladig, sehr fruchtig, blumig und würzig. Im Gaumen erlebt man eine wahre Geschmacksexplosion von diesen Aromen. Ein wahrer Trinkgenus bei der richtigen Temparatur.

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Marille

Edelbrand

Die „Wiege“ der Marille liegt in China. Dort kultivierte man die Frucht bereits vor 4000 Jahren. Das unverwechselbare Aroma der Wachauer Marille, ist das Ergebnis des Zusammenspiels von Klima, Boden und Jahrhunderte langer Kultivierung.

Dieses einzigartige Aroma ist sehr fruchtig und intensiv. Der Geschmack ist saftig und reintönig. 

Nach der Destillation (Brennen) reift der hochprozentige Marillenbrand

für 1 Jahr im Chromstahlfass. Diese Entwicklungszeit benötigt der Marillenbrand um zu einem geschmeidigen, milden und

zugleich einem dichten und stark feinfruchtigen Edelbrand zu werden.

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Williams

Edelbrand

Die ältesten Nachweise der Birnensorte gehen bis ca. 1770 zurück. Durch einen Zufallssämling wurde sie vom Baumschuler Williams aus London entdeckt. 

Dieser Edelbrand ist der Klassiker unter den Edelbränden, aber auch der schwierigste.

Diese hellgrünen bis zitronengelben Früchte haben ein zartes fast weißes Fruchtfleisch, angenehm säuerlich, harmonisch süß, außergewöhnliches würziges, duftiges Aroma. 


Erntezeit ist ende August bis Mitte September, der optimale Reifegrad zum Erntezeitpunkt ist enorm ausschlaggebend für einen intensiven aromatischen Geschmack der Frucht bzw. des Edelbrandes.

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Grüner Veltliner

Tresterbrand

Was wären Weinbauregionen ohne Ihren Tresterbrand. Nur im Tessin und in Italien, darf der Edelbrand, Grappa genannt werden. So vielschichtig sich der grüne Veltliner darstellt, so vielschichtig ist auch dieser Tresterbrand. Über 3 Jahre lagerte dieser im Limousin Eichenfass. Es wurden nur die erlesensten Trauben verwendet.

In der Nase sehr fein und harmonisch. Zart am Gaumen mit den unverkennbaren Grünen Veltliner Aroma, gepaart mit leichten Vanille und Trester-Noten.

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Subirer

Edelbrand

Die Subira ist seit eh und je eine typische Lokale Sorte. Die Uhrheimat ist hauptsächlich im nördlichen Rheintal. Die erste Erwähnung

stammt aus dem Jahre 1854 vom deutschen Eduard Lucas.
 

Die Birne ist eher klein, die Schale eher rau mit sehr viel Gebräune.

Das Fruchtfleisch ist eher trocken, grießig und hocharomatisch.  

 

Der Geschmack ist süßlich –

säuerlich und sehr herb, aufgrund

des hohen Gerbstoffgehalts.

Die Geschmacksaromen zeichnen

sich nach reifen Früchten, zartherbes und leichtes Zitrus sowie Fülle und Pikanz aus. Über die Nase und Gaumen streicht ein ruhiger und harmonischer Duft.

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Himbeergeist

Edelbrand

Da Himbeeren einen geringen Zuckergehalt mit 4,5 bis 6,0% vol. wenig Alkohol ergeben, wird meist ein Geist daraus hergestellt. 

 

Himbeergeist wird durch Destillation einer Mischung aus Neutralalkohol und frischen, unvergorenen Himbeere erzeugt. Der Mindestalkoholgehalt liegt bei 40 vol.-%. Dem Himbeergeist dürfen keinerlei Aromen oder Farbstoffe zugesetzt werden. Einen sehr aromatischen Himbeergeist erhält man bei der Verwendung von Absolut reifen Himbeeren. 

Die Mischung aus Himbeeren und Alkohol wird wenige Wochen mazeriert, damit der Geschmack und der Duft Sie auf den Alkohol übertragen. Das Ganze wird dann als Feinbrand nochmals gebrannt. (Trennung der Feststoffe vom Alkohol). 

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Quitte

Edelbrand

Die ursprüngliche Heimat liegt im östlichen Kaukasus und im Transkaukasus. Populationen gibt es Türkei, Turkmenistan, Syrien und Afghanistan. Erste Nachweise über Kultivierte Quitten aus dem Kaukasus reichen 4000 Jahre zurück.

Die Quitte gibt es in Apfel- und Birnenform. Die Blütezeit ist von Mai bis Juni. Das Fruchtfleisch aus mitteleuropäischen Ländern ist für den Rohverzehr nicht geeignet. Vor dem Verarbeiten bzw. Eimaischen muss auf jeden Fall der Flaum oder Pelz, entfernt werden. Da dieser sehr viele Bitterstoffe enthält.

Der angenehm empfundene Duft beruht auf einem Gemisch von Zitronen und Äpfeln.

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Kirsch

Edelbrand

Laut Archäologie ist die

Wild-Kirsche in Europa seit der Jungsteinzeit heimisch. Die erste schriftliche Erwähnung von Kulturkirschen (veredelten Sorten) stammt aus Kleinasien Ende 4. Jahrhundert vor Christus. Dieser beliebte Edelbrand wird aus Vollreifen und saftigen Kirschen gewonnen.

Nach gekühlter Gärung erfolgt langsam und aromaschonend die Destillation. Die entsteinte Frucht entfaltet so das beste und typische filigrane Kirsch Aroma. Im Glas hat man wegen des Entsteinens der Frucht keine Bittermandeltöne, sondern reine Kirsch Aromen,

gepaart von einem Hauch Vanille.

 

Dazu kommt eine samtige Textur,

mit einer feinen Spannung aus Süße und eleganter Säure.

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Feinste 

Edelbrände

 

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Apfel

Edelbrand

Der Jonagold wurde 1943 in der Versuchsstation der Cornell University in Geneva, USA aus Golden Delicius und Jonathan entwickelt. Er ist einer der häufigst angebauten Sorten in Mitteleuropa. 

Sein Aussehen ist in der Grundfarbe grünlich – gelb bis vollreif – sattgelb.  Das Fruchtfleisch ist cremefarben

bis gelblich, saftig, grobzellig und auffällig mürbe.

Besonders kennzeichnend ist das ungewöhnlich breite, langanhaltende Aroma mit seinem süßlich – feinsäuerlichen Geschmack. 

Die Reifezeit ist Ende September bis Anfang Oktober.

Beim Edelbrand im Glas riecht man diese Vollreife Frucht mit einer dezenten Süße und mit einem lang anhalten Abgang.